WASSERPROJEKTE


Wasserprojekte in Malawi

MONI! - Hallo auf Chichewa, der Amtssprache des traumhaften Malawi. Seit Anfang 2014 verwirklicht Viva con Agua Österreich Wasserprojekte in Kooperation mit der Welthungerhilfe in Malawi. Mittlerweile konnten wir durch Spenden vier Projekte an lokalen Schulen umsetzen und so zahlreichen Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser und Sanitär- und Hygieneeinrichtungen ermöglichen. Doch immernoch haben lediglich 23% aller Grundschulen ausreichende saubere Toiletten. In 73% der Einrichtungen sind Toiletten mangelhaft und in 4% gar keine Toiletten vorhanden. 

Über die letzten Jahre haben wir in Malawi viele Partnerschaften und Freundschaften aufgebaut und so sind unsere jährlichen Projektreisen nicht nur eine Möglichkeit für uns die Umsetzung unserer Projekte zu sehen, sondern immer auch ein Wiedersehen mit Freunden. 

Derzeit wird die Anzahl der Personen in Malawi ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser und Toiletten auf rund die Hälfte der 15 Millionen EinwohnerInnen Malawis geschätzt. Unser Ziel ist es diese Zahl mit unseren WASH-Projekten zu reduzieren. Wir setzen uns insbesondere neben Wasserzugang und Zugang zu funktionierenden und sauberen Toiletten inklusive Handwaschmöglichkeiten auch für Changing Rooms ein, in welchen Mädchen sich ungestört während ihrer Menstruation hygienisch versorgen können. Unsere Projekte wurden und werden an der Chiwaka Primary School, Mchoka Primary School, Ndangopuma Primary School und Kamtedza Primary School reaisiert.


ALLE FÜR WASSER - WASSER FÜR ALLE!


Alle unsere Projekte sind langfristige Projekte der Entwicklungszusammenarbeit mit welchen Viva con Agua Nachhaltigkeit und dauerhaften Erfolg fördern möchte.

Was wir machen

Das Malawi-Projekt der Welthungerhilfe richtet sich an rund 20.000 Schulkinder und 250 Lehrer im Distrikt Dedza, einer ländlichen Region im Süden der Hauptstadt Lilongwe. Viva con Agua unterstützt dieses Projekt durch Spendengelder, sodass Verbesserungen der Wasserversorgung, sanitärer Grundversorgung und Hygiene (= WASH) umgesetzt werden können.

Dabei werden Schüler, Lehrer und die örtliche Bevölkerung miteinbezogen. Durch Gesundheits-Clubs und Wasserkommitees kann für ein nachhaltiges, auf Dauer funktionierendes WASH-Projekt gesorgt werden, geleitet von der örtlichen Bevölkerung!

Die Gesundheitsclubs werden in den Schulen von Lehrern und Schülern gegründet, wo Ihnen Basiswissen zum Thema WASH vermittelt wird. Themen sind hierbei bspw. die Bedeutung des Händewaschens zum Schutz vor Krankheiten, das Kochen mit sauberem Wasser und die sichere Entsorgung von Fäkalien. Sie dienen als Multiplikatoren in ihrer Schule und können ihre Kollegen und Klassenkameraden über diese wichtigen Themen informieren.


Wasserkommitees bestehen aus Mitgliedern der benachbarten Gemeinden, welche verantwortlich für den Betrieb und die Erhaltung der geschaffenen Strukturen sind und in engem Kontakt mit der Welthungerhilfe stehen. In den Wasserkomitees wird das notwendige Wissen erworben, um bspw. Brunnen reparieren zu können.

Nicht nur die Schule erhält also den Zugang zu sauberem Trinkwasser, auch alle DorfbewohnerInnen können die Wasserstellen benutzen!
 

Menstruationshygiene
Wenn es Toiletten gibt, dann sind sie in den meisten Fällen nicht nach Geschlechtern getrennt. Während ihrer Menstruation besuchen Mädchen deswegen oft nicht die Schule - aus Scham und dem nicht existierenden Privatraum. Manchmal wird bei Menstruationsbeginn deswegen die Schule auch ganz abgebrochen. Nur 37% der Mädchen vor Ort beenden die Grundschule!

Um dieses Problem zu minimieren, werden bei diesem Projekt nach Geschlechtern getrennte Latrinen gebaut, sowie spezielle Mädchentoiletten mit zusätzlichen Waschgelegenheiten und Behältern zur Entsorgung von Hygieneartikeln eingerichtet. Außerdem haben die Mädchen, wenn sie möchten, die Gelegenheit sich rund ums Thema Menstruation beraten zu lassen.

 

Mehr Infos: